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Bossards Engineering Team entwickelt gemeinsam mit CWA die neue OMEGA V Kabine

Kunde und Anforderung

Die CWA Constructions SA/Corp. produziert modernste Seilbahnkabinen und Fahrzeuge, die Fahrgäste und Seilbahnbetreiber gleichermassen begeistern. Auch wir von der Bossard AG durften einen Teil dazu beitragen und unterstützten das Projekt IMPACT, bei dem sich alles um die neue OMEGA V dreht. Diese Kabine bietet Platz für 10 Personen und wird im Winter, im Sommer, in den Bergen und auch in urbanen Gegenden Anwendung finden. Die erste Kabine lief im Herbst 2018 vom Band.


Herausforderung angenommen: 2016 fanden die ersten Gespräche zur Neuentwicklung der Kabine Omega V statt. Die Ingenieure der CWA AG und das Bossard Engineering Team arbeiteten von Anfang an eng zusammen. Der Zeitpunkt war genau richtig, da die Kabine sich im frühen Entwicklungsstadium befand. Effiziente und sichere Lösungen für die Leichtbau-Kabine waren gesucht.


Lösung

Für jede Anwendung das passende Produkt: Multifunktionalität ist ein Schlüsselwort in dem Projekt Omega V. Viele Verbindungsstellen müssen Anforderungen wie Vibrationssicherheit, Korrosionsbeständigkeit und eine ansehnliche Optik erfüllen, sowie für die automatisierte Montage geeignet sein. Eine der wichtigsten Verbindungsstellen in der Kabine sind die Eckverbindungen. Die Schrauben, welche dafür benötigt werden, sind dynamischen Lasten ausgesetzt und werden in Aluminium eingedreht. Zusätzlich gibt es hohe Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit. Da man hier ein höchstes Mass an Sicherheit benötigt, definierten wir für die Verbindungsstellen TAPTITE 2000® Schrauben. 28 Stück M10x70 von diesen gewindefurchenden Schrauben sorgen für die Verbindung der Ecksäulen zu Dach- und Bodenrahmen. Eine spezielle Zinklamellenbeschichtung erfüllt die Anforderung an die Korrosionsbeständigkeit und die Schmierung. Durch den Einsatz dieser multifunktionalen Schrauben, kombiniert mit optimaler Konstruktion, entfällt das vorgelagerte Gewindeschneiden und die zusätzliche Schraubensicherung. Eine weitere Besonderheit an diesen Schrauben ist, dass sie der Norm DIN 267-30 entsprechen und somit alle Anforderungen der ISO 898-1 für Festigkeitsklasse 10.9 erfüllen. Nebst den TAPTITE 2000® Schrauben sind auch gewindefurchende Schrauben nach der Norm DIN 7500 der Bossard Kataloggruppe 9 und 11 im Einsatz.


Auslegung der Verbindung: Es stellte sich die Frage, wie man eine gewindefurchende Schraube für sicherheitsrelevante Verbindungen auslegt. Mittels unserem Engineering- Service «Expert Design» wurde anhand der auftretenden Betriebskräfte die Dimension berechnet und festgelegt. Die daraus gewonnenen Daten des Anzugsdrehmoments und der Vorspannkraft wurden mit unseren Reibwert- und Verschraubungsprüfständen durch verschiedene Versuche abgeglichen. Zusätzlich wurde die Gewindeeinschraubtiefe durch Überdrehversuche verifiziert. Die Vernetzung der Ergebnisse ergaben die Masse für die Konstruktion und die Parameter für die Montage.


Das Sortiment schlau durchdacht: Nicht zu vergessen ist die Vielfalt an Oberflächen, Schraubenantrieben und Materialien die sich im Laufe der Entwicklung anhäuften. In dieser Angelegenheit durfte Bossard mit dem Engineering-Service «Expert Assortment Analysis» unterstützen. Zusammen mit den Ingenieuren von CWA wurden die Fokuspunkte Antriebe, Oberflächen und Sicherungssystemen begutachtet. Vieles konnte deutlich vereinfacht werden. DIN 7500 Schrauben konnten dabei oft zusätzliche Sicherungselemente eliminieren. Der Einsatz von geschwärzten INOX Verbindungselementen erfüllt die Anforderungen an das edle Design. Die Innensechsrund Antriebe (Torx) schaffen die idealen Voraussetzungen für eine teil- oder vollautomatisierte Montage.


Support bis in die Montage: Um die gewindefurchenden Schrauben TAPTITE 2000® zu montieren, benötigt man einen elektrisch angetriebenen Schrauber mit Drehmoment- und Winkelsensoren. Dabei ist zu beachten, dass der Schrauber beim Einsatz mit gewindefurchenden Schrauben zusätzlich mit dem sogenannten Furchmoment belastet wird. Das Eindrehen der Schraube erfolgt bei hoher Drehzahl, wobei das Werkzeug vor Kopfauflage der Schraube auf eine langsamere Drehzahl umschaltet und so den Anziehvorgang prozess­sicher abschliesst. Das Bossard Engineering-Team begleitete das CWA-Montageteam beim Zusammenbau der ersten Kabinen mit den nötigen Tools und Fachwissen.


Kundenvorteile

Durch den Einsatz von multifunktionalen Verbindungselementen ergeben sich für CWA die folgenden Vorteile:

  • Gewindeschneiden entfällt
  • Höhere Tagfähigkeit des Muttergewindes durch das Gewindeformen
  • Kein zusätzliches Schmieren der Schrauben nötig
  • Schnelle Montage mit elektrischen Werkzeugen
  • Keine zusätzliche Sicherung oder Klebstoffe notwendig
  • Kürzere Durchlaufzeit
  • Weniger Einzelteile
  • Kleines Sortiment