SOYER® – Lösungen für das Bolzenschweissen

Das Qualitätskonzept von SOYER® „Schnell-Sicher-Zuverlässig“ gilt für das gesamte Sortiment an Bolzenschweisstechniken des Unternehmens, das verschiedene Arten von Schweissbolzen, Schweissstifte, Schweisspistolen und anderes Zubehör umfasst. Schweissbolzen kommen in verschiedenen Branchen und in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz, darunter beispielsweise beim Bau von Autobahnen und Brücken, in Schaltanlagen, Aufzügen, Kaffeemaschinen und Küchengeräten. Unser Angebot beinhaltet die gesamte Bandbreite von Schweissbolzen: Spitzenzündungsbolzen, SRM® HZ-1 Bolzen und Hubzündungsbolzen.

Merkmale:

  • Lochfreier und einseitiger Schweissprozess für Anwendungen mit begrenztem Zugang zur Schweissstelle
  • Höhere Festigkeit dank drei verfügbarer Stahlqualitäten (4.8, 5.8 und 8.8), die einen Grossteil der möglichen Anforderungen abdecken
  • Einseitige Montage, geeignet für Montage auf begrenztem Raum, keine sichtbare Materialveränderung auf der Sichtseite (Spitzenzündung und SRM®)
  • Sonderausführungen umfassen Bolzen für Erdungsanschluss und Isoliernägel
  • Die Schweissnaht ist stärker als der Bolzen oder der Grundwerkstoff selber
  • Höhere Korrosionsbeständigkeit dank Bolzen aus Edelstahl (A2 und A5)

  • Spitzenzündungsbolzen
Soyer Spitzenzündungsbolzen
Hierbei handelt es sich um eine bewährte Schweisstechnik. Bei diesem Verfahren wird der Bolzen mittels Spitzenzündung mit dem Werkstück verschweisst. Der Lichtbogen erzeugt ein Schmelzbad und verbindet Bolzen und Werkstück in einer dünnen Schmelzzone. Anschliessend taucht der Bolzen in das Schmelzbad ein, sodass er durch den Lichtbogenschweissprozess und unter geringem Einbrand mit dem Material verbunden werden kann. Der Schweissvorgang, bei dem sowohl Bolzen als auch Werkstück geschmolzen werden und sich eine dünne Wulst bildet, erfolgt innerhalb von Sekundenbruchteilen durch die Entladung einer Kondensatorbatterie.
Anhand der Spitzenzündungstechnik können unter anderem Aluminium- und Kupferplatten verschweisst werden. Damit bietet die Technik ganz neue Montagemöglichkeiten. Zum Einsatz kommt dieses Verfahren beispielsweise im Fahrzeugbau, in der dekorativen Metallgestaltung und in der Blechverarbeitungsindustrie.

  • SRM® HZ-1 Bolzen
Soyer SRM HZ-1 Bolzen

Die neu entwickelte Technologie SRM® zielt darauf ab, je nach Anforderungen verschiedene Fügeverfahren wie das Kleben, Nieten und Clinchen zu ersetzen. Darüber hinaus kann dank des innovativen Universalbolzens HZ-1 erstmalig ein und derselbe Bolzen für alle bekannten Bolzenschweissprozesse verwendet werden. Dieser Schweissprozess erfolgt im radialsymmetrischen Magnetfeld in Verbindung mit dem Universal-Schweissbolzen HZ-1, sodass Stirnfläche und Zentrierspitze beim Verschweissen sicher und sauber bleiben. Bei diesem Verfahren wird der Lichtbogen spiralförmig durch die symmetrischen Bolzen geführt. Die Innovation liegt in dem Magnetfeld, durch das der Lichtbogen geführt wird, um ein perfekt symmetrisches Schmelzen von Bolzen und Werkstückmaterial zu gewährleisten. Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile. Beim Verschweissen taucht der Bolzen in die sehr flache Einbrandzone ein und wird dabei unlösbar verbunden. Dabei kann auf den Einsatz von Keramikringen verzichtet werden.

Dank dieser einzigartigen patentierten Innovation können mit SRM® jetzt auch Feinblechplatten verschweisst werden. Dabei beträgt das Verhältnis von Bolzendurchmesser und Blechdicke 1:10 im Vergleich zu 1:4 beim herkömmlichen Hubzündungsschweissen. Auch das Überkopfschweissen ist damit nun möglich und jegliche Automatisierungsprozesse werden leichter umsetzbar und kosteneffektiver. Nach einer entsprechenden Überprüfung sind zudem Mischschweissverbindungen möglich. Nach dem Einsatz sind keine Materialveränderungen wie Verformungen oder Verzug und keine sichtbaren Spuren an der Schweissstelle zu beobachten. Korrosionsprobleme werden minimiert. Ausserdem sind jetzt auch verschiedene Materialkombinationen an einem Werkstück möglich.

  • Hubzündungsbolzen
Soyer Hubzündungsbolzen
Der Einsatz dieser ersten Form der Bolzenschweisstechnik hat sich vor allem in Schwerindustriebranchen wie dem Bauwesen, dem Schiffsbau und dem Hoch- und Tiefbau bewährt. Bei diesem Verfahren wird der Bolzen anhand eines Federmechanismus im Inneren der Schweisspistole in Position gebracht, woraufhin ein Lichtbogen gezündet wird, der ein Schmelzbad zwischen Bolzen und Werkstück erzeugt. Sobald der Schmelzpunkt des Materials erreicht wird, taucht der Bolzen in das Schweissbad ein, das nach dem Abkühlen die Schweissfuge bildet. Die Keramikringe erfüllen drei Funktionen: Sie schirmen den Lichtbogen gegen den Bediener ab, dämmen die Schmelze ein und formen diese anschliessend zu einem Wulst. Ausserdem sorgen sie dafür, dass die Schweissgase während des Schweissverfahrens entweichen können.

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